Die 12 vergessenen Sehenswürdigkeiten in Paris

Wer nach Paris reist hat in der Regel vieles vor! Es ist auch verständlich, daß man als Besucher die Highlights dieser faszinierenden Metropole bewundern möchte.

Durch die vielen Eindrücke kann es aber leicht passieren, daß man vielleicht zwei oder drei nicht alltägliche aber bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten in der Stadt der Lichter verpaßt.

Damit Ihr schon ein wenig im voraus planen könnt, möchte ich Euch auf

zwölf « vergessene » Sehenswürdigkeiten in und um Paris aufmerksam machen.

Viel Spaß bei der Lektüre ! J Nicole

 

Balzac Haus

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Im Herzen des 16. Arrondissements, abgeschieden von der Öffentlichkeit, befindet sich das Haus von Honoré Balzac.

Hier schrieb der Romantiker seine schönsten Werke, insbesondere Die Krebsfischerin. Es handelt sich um eines der drei literarischen Museen von Paris. Balzac kam an diesen Zufluchtsort unter dem Namen „M. de Peugnol“, um vor seinen Gläubigern, die ihn verfolgten, zu flüchten.

Das Haus hat eine eigenartige Architektur, man muß drei Stockwerke hinabsteigen, um in das erste Stockwerk zu gelangen. Die Wohnung Balzacs befindet sich im letzten Stockwerk. Im Jahr 1910 wandelte es Louis Baudier de Royaumontin ein Museum um, daß aber erst 1960, nach dem Erwerb durch die Stadtgemeinde Paris, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Die Wohnung Balzacs wurde nicht verändert. Man findet dort ein Teil des Mobiliars und persönliche Gegenstände des Schriftstellers, jedoch nur einen Teil, da der Rest von seiner Frau versteigert wurde. Im Arbeitszimmersteht der Schreibtisch immer noch am selben Ort, wie sein türkisfarbener Spazierstock und seine Kaffeekanne mit seinen Initialen.

Adresse

47 rue Raynouard
75016 Paris

Anfahrt
Bus : 32, 50, 70, 72
U-Bahn : Linie 6 – Passy
Linie 9 – La Muette

RER C – Boulainvilliers

http://www.balzac.paris.fr
+ 33 (0) 1 55 74 41 80

 

Le Manoir de Paris

Sind Sie in der Stimmung die dunklen Seiten von Paris kennen zu lernen? Dann sind Sie im „Le Manoir de Paris“ genau richtig ! Dunkle Legenden und beängstigende Attraktion warten hier auf sie…

Haben Sie schon jemals von dem seltsamen Verschwinden des Pförtners von Val-de-Grâce gehört, der elf Jahre später in den Katakomben von Paris wiedergefunden wurde? Kennen Sie die Geschichte dieses Krokodils aus dem Nil, das im März 1984 in den Abwässern von Pont-Neuf wieder gesichtet wurde? Oder darüber hinaus die der Dame in Grün aus der Métro, die in dem Wagon erdolcht wurde? Treten Sie daher in die Gänge des Manoir de Paris ein und entdecken Sie einige der größten Legenden der Hauptstadt.

Für ein paranormales Abenteuer treffen Sie den Mörderbarbier und seinen Freund, den blutrünstigen Konditor, das Phantom der Oper Garnier oder die Hexe von Marais. Das Manoir de Paris, das sind zwei Stunden Schauder und Angstschweiß auf 1000 m² Ausstellungsfläche, d.h. 23 geheimnisumwitterte Räume auf zwei Stockwerken, in denen 17 Legenden dargestellt sind. Darüber hinaus noch einige Überraschungen, die von den Meistern vor Ort ausgeheckt wurden, um kalte Schweißausbrüche hervorzurufen. Man muss es sehen oder lassen…

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http://lemanoirdeparis.fr/accueil

Adresse

18 rue du Paradis
75010 Paris

Anfahrt
Bus : 32
U-Bahn : Linie 4 – Gare du Nord
Linie 5 – Gare de l’Est
Linie 7 – Poissonnière
Linie 8 – Bonne Nouvelle
Linie 9 – Bonne Nouvelle

 

Jardin Albert Khan – Albert Khan Garten

Englische, französische und japanische Gärten, Rosensträucher und Tannenbäume: eine erfrischende Entdeckungsreise der Gartenkunst.

Albert Kahn hat einen Garten erschaffen, der ganz seiner Vorstellung von einer perfekten Welt entspricht: einer Welt ohne Grenzen nämlich. Dieser reiche Bankier und Philanthrop des 20. Jahrhunderts hinterlässt der Nachwelt vier Hektar überseht mit Fruchtbäumen, Fichten, Zedern, Bambus und Seerosen.

Auch wenn der Jardin Albert Kahn nur 50 Meter von der Metro entfernt ist, so entführt er Sie doch in eine Welt fernab der Stadt und ihrem unaufhörlichen Rauschen.

Kaum übertritt man die Schwelle zum Garten, werden alle Sinne angeregt. Der Geruch der Fruchtbäume, das Wispern der Fontänen, das Gezwitscher der Vögel, die Pflanzenfülle… lassen Sie sich fallen in eine erfrischende und beruhigende Atmosphäre. Hier wird kein Schild Ihnen den Weg vorschreiben: lassen Sie sich einfach von Garten zu Garten treiben, inspiriert von den französischen Obstplantagen, den blauen und goldnen Baumkronen, den japanischen und englischen Gärten.

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http://albert-kahn.hauts-de-seine.net/

Adresse
Albert-Kahn, musée et jardin départementaux
10-14, rue du Port
92100 Boulogne-Billancourt
Zugang

Métro : Boulogne – Pont de Saint-Cloud (Endstation der Linie10)

Bus : 52, 72, 126, 160, 175, 460, 467 (aussteigen bei Rhin et Danube)

Tramway : linie T2 (aussteigen bei Parc de Saint-Cloud, danach die Seine überqueren)

 

Schloss Vaux-le-Vicomte

Das Schloss von Vaux le Vicomte ist das größte Privatschloss Frankreichs. Es wurde von Nicolas Fouquet, dem Finanzminister von Ludwigs des XIV. Innerhalb von 5 Jahren (1656 – 1661) gebaut Keines der anderen königlichen Bauerwerke konnte ihm im 17. Jahrhundert das Wasser reichen.

Einige Zeit nach dem Empfang, der von François Vatel* (Starkoch) organisiert wurde, ließ der von so viel Prunk geblendet junge Sonnenkönig seinen Minister, der ihn derart in den Schatten stellte, lebenslänglich einsperren und inspirierte sich von Vaux le Vicomte für den Bau von Versailles.

Dafür hat Lous XIV doch tatsächlich die selben drei Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss Vaux-Le-Vicomte erschaffen hatten.

Die Harmonie des Ganzen haben wir dem Können und der Kreativität dieser drei Persönlichkeiten zu verdanken : dem Architekten Louis Le Vau, dem Maler Charles Le Brun und dem Gartenbauarchitekten André le Nôtre.

Bei Candle-Light-Abenden werden 2000 Kerzen im Schloss und in den Gärten gezündet und erinnern an die feierliche Atmosphäre von damals. Zahlreiche Animationen für Kinder werden geboten.

Es bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten um diese Erfahrung für Sie noch besonderer zu gestalten: Fremdenführer, Oberkellner, Kutschrundfahrt oder lyrische Konzerte.

* « François Vatel » stammte aus der Gegend von Zürich und hat sich einige Jahre später auf einem Empfang der für Ludwig den XIV. gegeben wurde, das Leben genommen, da angeblich eine Fischlieferung zu spät eingetroffen sei.

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http://www.vaux-le-vicomte.com

Adresse

Château de Vaux le Vicomte

77950 MAINCY

FRANCE

Anreise

Unten auf dieser Website bei Accès

http://www.vaux-le-vicomte.com/informations-pratiques

 

Bercy Village – ein Ort zum shoppen, entspannen und voller Kultur!

Bercy Village wurde 1998 eröffnet und empfängt heute über 12 Millionen Besucher pro Jahr. Am Rande der Seine gelegen auf 24 000 m2 erstreckt sich der „Cour Saint-Emilion“, ein historischer Ort von Paris.

Bercy Village wurde als „falsches französisches Dorf im Herzen von Paris“ bezeichnet aber trotz allem wirkt es authentisch auf seine Weise: Das Stadt-Konzept im 12. Arrondissement, ,neben dem modernen „Parc de Bercy“ und der Seine Seine, besteht hauptsächlich aus kleinen Weingeschäften aus dem späten 19. Jahrhundert, die vor der Verwandlung in moderne Shopping-Centren bewahrt wurden. Es ist ein großartiger Ort um ein paar Stunden zu verbringen, vor allen Dingen, wenn man sich für Städte-Design oder Architektur interessiert.

Obwohl Bercy Village die Tendenz hat, eher ein wenig teurer zu sein, so ist es doch nicht nur eine Einkaufsmeile für gut betuchte Leute. Man kann sich in einem der unzähligen, charmanten kleinen Restaurants einen Kaffee gönnen, Galerien besuchen und unzählige andere Dinge entdecken. Es gibt auch ein Kino und im Sommer Konzerte die hier stattfinden. Auf keinen Fall einfach an dem „Parc de Bercy“ vorbeigehen, der sich nebenan befindet – er ist einen Besuch wert!

Bercy Village ist täglich geöffnet von 11h bis 21h.

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Um mehr darüber zu erfahren gehen Sie auf folgende Website:

www.bercyvillage.com

Adresse

28 Rue François Truffaut,

75012 Paris

Anfahrt 

Nehmen Sie den modernen „Schnellzug“ (Métro Linie 14) und fahren Sie direkt bis zum Cour Saint-Émilion.

Passage Verdeau

Gleich neben dem Hotel Drouot (ein Versteigerungshaus für Kunst) gelegen, versammelt diese Ladenpassage mit Glasüberdachung und persönlichem Charakter Antiquitätenläden, Restaurants und Teehäuser im Retro-Stil. Sie Stammt aus der Mitte des 19. Jahrhundert (1847) und stellt sozusagen eine Verlängerung zu zwei anderen sehenswerten Passagen dar, die man auf keinen Fall auslassen sollte…

Ein Geschäft, in dem man alte Fotos kaufen oder restaurieren lassen kann; eine hübsche, auf alte Bücher spezialisierte Buchhandlung; ein Laden in Zeichen des „alten Frankreich“, der Zeitungen, Almanache und Sammlerpostkarten aus einer anderen Zeit anbietet… Eindeutig ein Ort für Liebhaber von seltenen Büchern, antiken Möbeln und günstigen Fotoapparaten. Nach einem Tee oder einem Mittagessen auf die Hand lässt es sich hier wunderbar flanieren. Geschichtsliebhaber und Kenner auf der Suche nach Raritäten kommen angesichts der vielen schönen Auslagen der Geschäfte auf ihre Kosten. Lassen Sie sich in die besondere Stimmung des 19. Jahrhunderts versetzten…

(Text teilweise übernommen von visitparis)

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Adresse

6 rue de la Grange Batelière
31 bis rue du Faubourg Montmartre
75009 Paris

Anfahrt
Bus : 20, 39, 48, 85, 67, 74
U-Bahn : Linie 8 – Grands Boulevards
Linie 9 – Grands Boulevards

 

Espace Dali – Dali Museum

 Im Herzen von Montmartre präsentiert der Espace Dalí die einzige Dauerausstellung Frankreichs, die vollständig dem Meister des Surrealismus gewidmet ist, dabei ganz besonders seinen Skulpturen und Gravierungen. Reisen Sie in eine fantastische Welt und entdecken Sie über 300 Werke, die aus Dalí einen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts gemacht haben.

Salvador Dalí wurde am 11. Mai 1904 in Figueras, Spanien, geboren. Zunächst lag seine künstlerische Prägung im Impressionismus, doch dann entdeckte er im Jahr 1921 den Kubismus. Er begeisterte sich auch für den Surrealismus und verabscheute Zögern und Vorurteile, von denen er behauptete, dass sie seine kreative Kraft behinderten. Dalí entwickelte eine Leidenschaft für große metaphysische, religiöse und wissenschaftliche Themen.

Das zweistöckige Dalí-Museum befindet sich in Montmartre, einem der schönsten Viertel von Paris und immer noch Heimat vieler Künstler und Philosophen der Stadt. Das Museum konzentriert sich insbesondere auf den kreativen Prozess, in dem einige der berühmtesten Werke Dalís entstanden. Es enthält eine schöne Sammlung seiner Gemälde, Zeichnungen, Karikaturen und Skulpturen.

L’Espace Dali ist eine interessante und lohnenswerte Station auf Ihrer Sightseeingtour durch Paris

(Texte übernommen vom Fremdenverkehrsamt und von „The Paris Pass“)

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Adresse

11 rue Poulbot

75018 Paris

Viertel : Montmartre – La Chapell

 

Anfahrt

Das Museum befindet sich unweit von der Basilika Sacré Coeur und dem berühmten Künstlertreff, dem Place de Tertre.

 

 

Village St. Paul

Das Dorf Saint Paul ist ein echtes Dorf im Herzen des Marais, eine Oase der Ruhe und Beschaulichkeit. Dieses Set von Gebäuden ist durch eine Fußgänger Labyrinth von kleinen Passagen unter den Bögen der Nähe von Saint-Paul-Kirche, zwischen den beiden Arterien, die sehr laut sind, rue de Rivoli und zugänglich die entlang der Seine.

Saint Paul Village ist der perfekte Ort, um zu jagen und finden Sie ungewöhnliche Objekte unter den 200 Antiquitätenhändler und Designer präsentieren und ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen jeden Tag, auch sonntags. Teile des Mittelalters bis 70er Jahre-Design, gibt es etwas für jeden Geschmack und Trends. Fühlen Sie sich frei, um die Preise zu verhandeln und Gespräche mit Ausstellern, die sich freuen werden, um Ihnen ihre Schätze zu entdecken und vielleicht können Sie mit einem einzigartigen Stück, das seinen Platz in Ihrem Hause finden wird wieder kommen zu engagieren.

In der Nähe des Dorf Saint Paul, sind Sie auf jeden Fall durch die Anwesenheit von einer langen Mauer mit Türmen geschmückt fasziniert. Dies sind die einzigen Reste der Mauer von Philippe Auguste. Im 11. und 12. Jahrhundert war Paris vollständig von einem Schutzgehäuse, dessen gesamte Fläche war das Äquivalent der ersten sechs Bezirken der heutigen Stadt umgeben.
http://www.levillagesaintpaul.com

 (Text übernommen vom Fremdenverkehrsamt u.a.)

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Adresse

26 Rue Saint-Paul,

75004 Paris

Anfahrt

Métro Linie 1, austeigen bei „St. Paul“

Métro Liniè 7, aussteigen bei „Pont Mairie“

 

La Grande Arche/ La Défense – Das Finanzzentrum von Paris

 Die „Grande Arche“ (großer Bogen) ist ein Meisterwerk der Technologie und der Architektur. Nach dem Entwurf vom Architekten Otto von Spreckelsen erbaut, wurde das Gebäude 1989 eingeweiht und den Menschenrechte gewidmet. Auf der obersten Etage hat man einen der schönsten Ausblicke auf die historische Achse der Stadt in 110 Meter Höhe. Ein Saal mit Modellen, ein Film über die Baugeschichte und zahlreiche ständige und Wechselausstellungen sind in den 1.600 m² großen Galerien und Salons zu bewundern. Der Grande Arche wurde am 14. Juli 1989 zur 200- Jahrfeier der Französischen Revolution eingeweiht und ist heute eine symbolische Sehenswürdigkeit des Geschäftsviertels La Défense. Er ist auf der historischen Achse von Paris erbaut und bietet eine einzigartige Aussicht auf den Arc de Triomphe, den Obelisken der Place de la Concorde und den Louvre. Flanierer und Architekturliebhaber bewundern diesen riesigen Bogen von 11O Metern Höhe, dessen Form origineller Weise dem eines hohlen Kubus entspricht. Das Dach ist jedoch nicht mehr für Besucher zugänglich.

Auch wer für diejenigen die lieber die historischen Kultstätten von Paris besuchen ist dieses „kleine New York“ direkt am Rande von Paris eine wahre Schatztruhe, welche unvergessliche Impressionen vermittelt. Gerade dieser Kontrast zwischen antik und modern stellt einen besonderen Reitz dar und zeigt die Vielfältigkeit dieser Stadt bestens auf.

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Adresse

1 Parvis de la Défense – Paris Nord – 35è étage

92044 Paris La Défense

Viertel : 92 – Hauts-de-Seine

Zugang

Métro Linie 1, RER A, oder T2 – aussteigen bei der Station „La Défense“

 

Musée de la Vie Romantique

Lohnt sich auch, um an einem abgeschiedenen, und diskreten Ort einen Kaffee oder einen Tee in einem herrlich, romantischen Ambiente zu genießen. . Im Garten des Museums lädt der Teesalon von März bis Oktober zu einer Pause ein.

Das Romantik-Museum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Malers Ary Scheffer, das 1830 erbaut wurde. Es liegt im Pigalle-Viertel, genauer gesagt im Viertel La Nouvelle Athènes und es rekonstruiert auf harmonische Weise eine historische Umgebung, die an die Epoche der Romantik erinnert. Das Erdgeschoss ist George Sand gewidmet: Portraits, Möbel und Schmuck aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In der ersten Etage befinden sich die Gemälde des Malers Ary Scheffer und einige Werke seiner Zeitgenossen. Es gibt zwei Sonderausstellungen pro Jahr, sowie Konzerte, Lesungen und Angebote für Kinder.

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 http://www.paris.fr/pratique/musees-expos/musee-de-la-vie-romantique/p5851

 

 

Adresse

Hôtel Scheffer-Renan – 16 rue Chaptal

75009 Paris

Zugang

Am beßten zu Fuß von der Métro-Station „Pigalle“ aus. Métro Linie 2.

 

Die Arena von Lutetia – ältestes Bauwerk von Paris

Die Arena von Lutetia wurde im zweiten Jahrhundert etwas am Rande der damaligen Stadt erbaut. Es ist davon auszugehen, das mit der Inbetriebnahme das kulturelle Leben in Lutetia einen starken Aufschwung nahm und letztlich zur heutigen Bedeutung von Paris entscheidend beitrug.

Die Arena war so groß angelegt, dass 17.000 Menschen darin Platz fanden. Abgehalten wurden die zu der Zeit bei den Römern so beliebten Gladiatorenkämpfe, Tierkämpfe und natürlich auch Theaterspiele. Zwei Jahrhunderte lang bildeten die Arènes de Lutèce den Mittelpunkt der Unterhaltung der Pariser Einwohner.

Mit dem Erstarken des Christentums verlor die Arena von Lutetia zunehmend an Bedeutung. Ende des 13. Jahrhunderts übernahmen die Hunnen die Herrschaft und die Arena wurde ganz geschlossen.

Rettung der antiken Ruinen durch Victor Hugo

Zum Aufbau von neuen Stadtmauern und Befestigungsanlange brauchte die Stadt viele Steine. In der stillgelegten Arena fanden sie genügend Baumaterial und nutzten den antiken Ort als Steinbruch. Schließlich geriet die Arena völlig in Vergessenheit.

Erst 1869 tauchten die Ruinen der Arena von Lutetia wieder auf. Die städtische Busgesellschaft benötigte ein neues Depot und begann mit dem Bau. Beim Ausheben stießen die überraschten Arbeiter auf die Reste der einstigen prachtvollen Arena. Dennoch gingen die Bauarbeiten weiter.

Es ist dem berühmten französischen Schriftsteller Victor Hugo zu verdanken, dass das antike Monument heute wieder besichtigt werden kann. Im Jahre 1883 wandte Hugo sich in einem offenen Brief an die Stadtverwaltung und bat darum, die Ruinen zu schützen. Daraufhin wurden die Arbeiten gestoppt. Zur gleichen Zeit erhob der Magistrat die Arènes de Lutèce zum historischen Monument.

Die Arena befindet sich in der Rue Monge im Quatier Latin. Erreichbar ist diese einzigartige historische Sehenswürdigkeit über die Métro-Station Monge. Die Linie 7 führt bis zur unterirdisch gelegenen Station. Die Arènes de Lutèce gelten als echter Geheimtipp bei einer Besichtigung der französischen Hauptstadt.

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 Adresse
Rue de Navarre,
75005 Paris, Frankreich

Zugang

Métro Linie 7 und bei „Place Monge“ aussteigen.

 

Die Große Pariser Moschee

Dies ist der Ort für all diejenigen, die frischen Minze-Tee und orientalische Süßigkeiten lieben! Honig, Mandeln, Pistazien…

Das zu der Moschee gehörige Restaurant steht allen offen und präsentiert eine große Auswahl an orientalischen Köstlichkeiten, serviert zu einem herrlichen Tee.

Vorsicht! J

Die Große Pariser Moschee (Grande Mosquée de Paris), im Quartier Latin (5. Arrondissement) von Paris, wurde nach dem Ersten Weltkrieg erbaut als Zeichen des Dankes Frankreichs an die Muslime, die in den kolonialen Hilfstruppen (Tirailleures) gegen das Deutsche reich gekämpft hatten (insgesamt starben 70.000 Muslime im Dienste der französischen Armeen, davon alleine 28.000 in der Schlacht um Verdun).

Die Moschee wurde am 15. Juli 1926 vom französischen Präsidenten eröffnet. Sie ist als historisches Monument eingestuft.

Während der deutschen Besetzung unterstützte der Rektor der Moschee die Résistance. (den Widerstand). Insbesondere verschaffte Si Kaddour Benghabrit gefährdeten Juden Papiere, die sie als Muslime auswiesen, und rettete dadurch mehreren Hundert das Leben. Ismaël Ferrouhki hat diese Episode 2011 verfilmt in Les hommes libres. (Die freien Menschen)

Die Moschee enthält:

  • Einen Gebetssaal (Musalla)
  • Eine Schule (Madrasa)
  • Eine Bibliothek
  • Einen Konferenzsaal
  • Ein Restaurant, einen Tee-Salon, Hammam und kleine Geschäfte

 

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Adresse

2bis Place du Puits de l’Ermite,

75005 Paris

Anfahrt

Métro Linie Nr 7, aussteigen bei « Place Monge » oder « Censier-Daubenton »

 

 

 

 

 

 

 

2016-10-28T15:29:14+00:00